Am kommenden Sonntag wird mit der Indoor-Ruder Meisterschaft in den Hallen des ULSZ Rif das Ruderjahr 2020 eingeläutet. Für die Athleten des Salzburger Ruderklubs "Möve" eine erste Standortbestimmung auf gewohntem Terrain.

Die Internationale Indoor-Ruder Meisterschaft wird dieses Jahr zum dritten Mal in Salzburg ausgetragen. Knapp 500 Athletinnen und Athleten aus 31 Rudervereinen aus ganz Österreich treffen sich am kommenden Sonntag, 26. Jänner, in den Hallen des Universitäts- und Landessportzentrums Rif, um auf Medaillenjagd zu gehen. Für die Ruderinnen und Ruderer der "Möve" ist dieser Wettkampf eine erste Standortbestimmung, um festzustellen, wie fruchtbar das bisherige Wintertraining war und wo gegebenenfalls noch Akzente zu setzen sind. Dass der erste Bewerb des Jahres auf gewohntem Boden stattfindet, macht für die Lukas Reim, Severin Erlmoser und Co. keinen großen Unterschied, aber zumindest kein Nachteil.

Für den Fünftplatzierten der letztjährigen U23-WM, Lukas Reim, ist die Indoor Meisterschaft ein erster Vergleich, der jedoch nicht überbewertet werden sollte. Viel wichtiger als die Leistungen auf der Rudermaschine sei die Performance auf dem Wasser. "Aufgrund der milden Temperaturen bin ich in diesem Jahr bereits viele Kilometer gerudert, dafür weniger am Ergometer im Vergleich zum letzten Jahr", so Lukas Reim. Durch Erhöhung des Trainingsumfanges und einer deutlichen Steigerung der geruderten Kilometer, befindet er sich aktuell in einem guten Trainingszustand. Den Fokus auf das Training im Boot zu setzen, hat strategisch-planungstechnische Gründe, wie Trainer Mario Reim erklärt: "Viel wichtiger als das Ruderergometer ist die Weiterentwicklung im Ruderboot, um für die anstehende Restquoten-Regatta im April gut vorbereitet zu sein und möglicherweise ein Olympiaticket zu sichern. Daher befindet sich Lukas zurzeit vermehrt auf dem Wasser, als in der Halle." Im Februar stehen bei Lukas Trainingslager in Sibenik und in Pisa an, bei denen neues Equipment getestet wird, um sich entsprechend auf die in Sabaudia stattfindende Olympiarestquote vorbereiten zu können.

Zuversichtlich und gut vorbereitet gibt sich auch Severin Erlmoser für die anstehende Indoor Meisterschaft und die kommende Rudersaison. "Grundsätzlich bin ich positiv gestimmt, weil das Training bis dato gut läuft. Zudem bin ich im Herbst persönliche Bestzeit am Ergometer gefahren. Ich hoffe, dass ich dieses Ergebnis wiederholen oder sogar verbessern kann", sagt Severin Erlmoser. Für den Flachgauer ist die Indoor Meisterschaft ein erstes "Abtasten" und eine Orientierung, wo er im Vergleich zu den anderen Ruderern seiner Altersklasse steht. Übergeordnetes Ziel ist für ihr die U23-WM Mitte August in Bled, wo er gerne im Leichtgewichts Einer oder im Leichtgewichts Doppelzweier die Farben Österreichs vertreten würde.

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